Die Grundlage der Isolationsmessung liegt in den Vorschriften der Berufsgenossenschaftlichen
Auflagen (BGV) begründet und soll der Unfallverhütung dienen. Es gibt unterschiedlichste Hersteller, welche die Isolationstester produzieren und dadurch unterscheidet sich auch jedes Isolationsmessgerät von dem Anderen, in Funktion, Ausführung und dem angedachten Einsatzgebiet. Die Messung des Isolationswiderstandes bei z.B. Anlagenteilen, dient dem Schutz von Menschen und es können dadurch natürlich auch Sachschäden vermieden werden. Mit dem Megohmmeter, welches man optional auch mit integriertem Drucker erhalten kann, ist eine genaue Protokollierung noch vor Ort möglich, welches sich oft als sehr sinnvoll erweist.
Funktionsweise Isolationsmessgerät
Die Höhe der vorgeschriebenen Messspannung sollte min. 100 V bei Fernmelde- und Kleinspannungsanlagen, 500 Volt bei Hausgeräten und –installationen, sowie 1.000 V bei Niederspannungsmotoren betragen. Mindestens sollte jedoch die Messspannung die, der Betriebsspannung zu testenden Anlage, entsprechen.
Dieses wird in dem Isolationstester meist durch das hochspannen über einen eingebauten Trafo erreicht, obwohl es auch Geräte mit handkurbelbetriebenen Generatoren gibt. Das Megohmmeter z.B. erzeugt Prüfspannungen von 500 V, 1 kV, 2.5 kV und 5 kV, welche allesamt einfach und äußerst komfortabel über einen Taster ausgewählt werden können.
Die sofortige Anzeige der durchgeführten Messung erfolgt entweder über ein Zeigerinstrument oder mittels einer digitalen Anzeige. Diverse Geräte, wie z.B. auch das Megohmmeter, speichern 4.000 Messwerte, welche dann über eine isolierte USB Schnittstelle ausgelesen und weiterverarbeitet werden können. (weiterlesen…)


